Mit einem guten Messer macht uns die Campingküche einfach mehr Spaß. Schneiden, schälen, klein schnibbeln – ein Messer kommt bei uns täglich zum Einsatz. Wichtig ist für uns, dass es gut schneidet sowie einfach und schnell wieder auf Arbeitsschärfe zu bringen ist.
Für uns ist Kochen auf jeder Tour ein fester Bestandteil im Lagerleben und im Tagesablauf. Ob im Puck oder draußen, über Gas oder Feuer – geschnippelt und zubereitet wird so gut wie jeden Tag.
Stumpfe Messer nehmen die Freude am Kochen
Und ganz ehrlich: Mit stumpfen Messern macht das keinen Spaß. Man drückt mehr, als das man schneidet, die Schnitte werden unsauber und plötzlich wird kochen lästig statt Freude zu bereiten. Im Video zeigen wir die Messer im Einsatz und wie wir sie nachschärfen.
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Scharfes Messer = mehr Spaß beim Kochen
Deshalb ist für uns klar: Ein gutes, scharfes Messer ist kein Luxus, sondern ein notwendiges Werkzeug. Mindestens genauso wichtig ist auch: Das Messer muss sich unterwegs einfach wieder nachschärfen lassen. Denn das beste Messer bringt nichts, wenn es nach ein paar Tagen stumpf ist und man es nicht wieder einfach scharf bekommt.

Genau deshalb nutzen wir seit Jahren Messer aus Carbonstahl. Sie lassen sie sich extrem leicht nachschärfen ohne großes Equipment. Und das auf eine Schärfe, die bei uns keine Wünsche offen lässt. Möglich macht das der Carbonstahl. Der höhere Kohlenstoffgehalt ermöglicht es, dass die Messer sehr dünn ausgeschliffen werden (geplistet) und mit einem einfachen Schleifstein unterwegs im Handumdrehen wieder sehr scharf zu bekommen sind. Ohne große Übung oder Technik. Wir verwenden dazu einen Schleifstein im Kugelschreiberformat von Victorinox. Diese Kombination bewährt sich bei uns seit Jahren. Giuls gibt diese Messer nicht mehr her!
Und das, obwohl sie einen (vermeintlichen) Nachteil haben
Sie sind nicht ganz rostfrei. Sie bilden mit der Zeit eine Patina. Uns stört sie gar nicht mehr. Wir trocken die Messer einfach nach Gebrauch direkt ab und gelegentlich gibt es mal ein Tröpfchen Öl für die Klinge und den Holzgriff. Vergisst man das – auch nicht schlimm. Die Messer sind echt dankbar und hart im Nehmen.

Patina hat Charakter 🙂
Unser kleines Messer haben wir seit der ersten Tour mit und man sieht es ihm auch an. Was sich nicht verändert hat: Es ist immer noch so scharf wie am ersten Tag.
Für Giuls hat es noch etwas Nostalgisches: Schon Giuls Oma hat diese Messer benutzt. Die Windmühlenmesser-Manufaktur wude 1872 von Robert Herder in Solingen gegründet. Wir mögen es sehr, wenn Werkzeuge auch eine Geschichte zu erzählen haben.
Also, egal was bei uns unterwegs (und auch im immobilen Zuhause) auf den Tisch kommt, es gibt Nichts, was Giuls nicht mit diesen beiden Messern hinbekommt.

Diese Messer gibt Giuls nicht mehr her
Welche Messer nutzt ihr unterwegs und habt ihr auch Erinnerungen, die an den Messern hängen? So richtige Klassiker oder auch neue Messer, die einen unschlagbaren Vorteil haben? Schreibt es gerne in die Kommentare, denn bekanntlich lernt man ja nie aus. Und bei Messern sowieso nicht. 😅
Aber Achtung: Messer sind in Rudeln organisiert – wenn erstmal eins da ist… 😃 – da kommen immer welche nach. 😂
Wir freuen uns wie immer sehr auf den Austausch mit euch! Viel Spaß auf euren Camping-Touren!


Moin Moin,
ein Spruch aus meiner Lehrzeit als Koch war auch immer: „…mit einem scharfen Messer gibt es saubere, glatte Schnitte und die Gefahr des abrutschen, während des schneidens, ist geringer (..falls es doch mal passiert, gibt es eben auch im Finger saubere, glatte Schnitte, die auch besser verheilen..), während stumpfe Messer beim schneiden eher abrutschen und entsprechend grosse, unangenehmere Wunden verursachen können….“
Schärfen tue ich ausschliesslich mit einem Schleifstein und teste immer an den Armhaaren ( ..mit der gerade geschärften Seite flach die Klinge vom Körper weg entlang des Unterarmes das Messer führen..) die Schärfe. Armhaare sollten dann auf der Klinge zu sehen sein… („Tomate“ geht auch..aber „Arm“ habe ich immer dabei ;-);-)). Meine Frau muss ich immer vorwarnen, dass alle Messer frisch geschärft sind…
Gruss
Rupert