C’est la vie
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Grill raus, Bier auf | Ritual & Vorurteil

Giuls und Markus mit Lauch, Möhre und Bier

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

Ankommen, schnell Lager aufbauen, Grill raus, ein Bier dazu und sofort stellt sich Entspannung ein. Dieser verlockende Duft, ein Gläschen oder Fläschchen in der Hand – ihr kennt das, oder?

Morgens frische Brötchen oder leckeres Brot, Aufschnitt und Konfitüre, der Kaffee duftet und im Fall von Markus darf (durfte) auch eine gute Nuss-Nougat-Creme nicht fehlen. Auf gar keinen Fall durfte die fehlen! 🙂

Abends gerne ein leckerer Wein, ein schmackhaftes (Craft-)Bier oder ein komplex duftender Whisky, in unserem Fall idealerweise mit leicht rauchiger Note oder verlockenden Sherrynoten. Oder mit einem Pastis in der Hand die Abendsonne genießen und die Seele baumeln lassen. Hach!

Zwischendurch ein kleiner Snack, ein Schokoriegelchen hier, ein paar Kekse dort, mittags ein Stück Kuchen mit einer Tasse Kaffee oder Tee bis hin zur Tüte Chips zum Film später auf dem Sofa oder im Bett.

Wir lieben gutes Essen und die damit verbundenen Rituale. Dazu ein passendes leckeres Getränk – perfekt. Wenn dann noch liebe Menschen mit am Tisch sitzen, denen es schmeckt – herrlich.
Unterwegs heißt das oft draußen kochen, egal ob an unserer Außenküche oder mit unterschiedlichen Utensilien über offenem Feuer: Zum Beispiel Brot im Dutch Oven, Bratkartoffeln auf der Muurikka oder Fleisch auf dem Grill. Was gibt es Schöneres als gemeinsam zu genießen?

Wir genießen gerne, dann geht es uns gut!

Das alles sind liebgewonnene Rituale und Gewohnheiten, die wir unser Leben lang so gelebt und kultiviert haben. Kurz zusammengefasst: Wir genießen gerne und wenn wir genießen, dann geht es uns gut! Ein schönes Narrativ! 🙂

Im Video gehen wir dieser Annahme mal nach und was sie für uns bedeutet, bzw. überhaupt so stimmt.

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Genießen ist häufig (leider) genau mit den Dingen verbunden, die uns nicht besonders gut tun oder gar ungesund für uns sind. Völlegefühl, dicker Kopf, Trägheit und nicht zuletzt die liebe Gewichtszunahme.

Warum heißt es nicht: „Und dann setze ich mich schön mit einem Apfel in die Sonne?“ oder „Dann haben wir mit Freunden ein paar Paprika auf den Grill geschmissen und ein paar Gläser frisch gemachte Limonade getrunken.“ – liest sich ja schon komisch beim Aufschreiben. „Dann haben wir ein ein paar Würstchen auf den Grill geschmissen und ein paar Bierchen getrunken.“ – schon besser, oder eben: Einfach gewohnter.

Rituale & Gewohnheit vs. was ist gut für uns?

2019 haben wir zum ersten Mal mit unseren Gewohnheiten gebrochen und für drei Monate auf Alkohol und Fleisch verzichtet. Wir wollten das einfach mal ausprobieren. Nichts Moralisches oder Gesundheitsapostolisches dahinter. Schlicht ein Versuch, denn wir hatten viel Positives gehört und gelesen. Hinzu kam, dass 2019 echt ein Hochsommer des Grillens war. Unterwegs, Zuhause – der Grill war über Monate fast täglich im Einsatz. Wir hatten uns übergrillt, vor allem mit Fleisch. Wie auch immer, die drei Monate liefen gut. Richtig gut. Am Anfang empfanden wir es noch als Verzicht, es wurde aber immer leichter bis hin zu der Erkenntnis: Uns geht es tatsächlich besser! Wir standen frischer auf, schliefen besser, konnten uns länger konzentrieren und das allgemeine Wohlbefinden über den Tag war spürbar gestiegen.

Wir sagten uns die ganze Zeit: „Ach, es ist ja nur ein Versuch auf Zeit! Und natürlich gibt es bald wieder ein leckeres Steak  mit Bratkartoffeln und Salat oder eine Currywurst mit Pommes und Mayo!“ – auf ein leckeres und gutes Stück Fleisch ganz verzichten? Für uns undenkbar. Warum auch?

Dann kam 2020 die Pandemie mit Lockdowns, eben viel Zuhause sein etc. Vorsätze hatten wir nicht gefasst und – ganz ehrlich – der Alkoholkonsum ist am Anfang der Pandemie auch bei uns nicht gesunken, sondern eher gestiegen. Mit einem Gläschen oder zwei ließ sich das doch alles viel besser ertragen. Dazu noch ein wenig Nervennahrung hier und da und die Dinge nahmen ihren Lauf…

Wir waren schon von Hause aus nicht mit zu wenig Kilos ausgestattet (gilt für mich im größeren Umfang als für Giuls… 😉 ). Die Hosen wurden enger, T-Shirts und Hemden saßen ein wenig Spack, aber man war ja eh Zuhause und so konnten wir das gut vor uns selber kaschieren. Fleisch war auch wieder am Start.

Allerdings nicht in dem Umfang wie vorher, denn Giuls experimentierte immer mehr in Richtung fleischlose Gerichte, zuckerfreien Ersatz für Snacks und und und. Legendär die vegetarischen Frikadellen (Rezept findet ihr hier) oder auch das Bananenschokoeis.

vegetarische Frikadellen

Viel Spaß beim Braten!

Wie soll das anders gehen und vor allem: WARUM?

So ging das bis Januar 2022. Da fassten wir den Entschluss: Jetzt mal richtig. Nur noch das essen und trinken, was uns wirklich gut tut! Konsequent! Ganz oder gar nicht! Kann doch nicht so schwer sein schöne Momente und Genuss mit anderen Dingen zu verknüpfen. Warum nicht: „Heute Abend machen wir einen gemütlichen Spieleabend.“, anstatt: „Heute Abend trinken wir gemütlich eine Flasche Wein.“?
Wir hatten im ersten „Versuch“ schon festgestellt, dass viele Dinge schlicht gelernt sind. Also gar nicht wirklich so geil schmecken, sondern einfach positiv besetzt sind, weil wir das so gelernt haben. Das wollten wir ändern!

Aber warum eigentlich? Auslösender Punkt: Unser Gewicht. Ich Markus, wollte 10Kg abnehmen. Weniger aus „eitlen“ Gründen, vielmehr aus Aspekten des Wohlfühlens. Ist halt nicht so geil für einen selbst – also zumindest mir geht das so – wenn beim Yoga, oder Realtalk, beim Schneiden der Zehennägel immer die Pocke dazwischen ist und stört. Auch die Lust an Bewegung nimmt bei mir mit steigendem Gewicht ab. Das ist Mist!

Weitere Gründe sind, wie oben schon beschrieben:

  • Morgens frischer und leichter aufstehen
  • Bessere und längere Konzentration
  • Besser (durch)schlafen
  • Wohlbefinden über Tag insgesamt gesteigert
  • Kein Foodkoma
  • körperliche Fitness

Was haben wir verändert?

Kurz gesagt haben wir am Anfang unsere komplette Ernährung umgestellt: Nur frisch kochen, d.h. sehr wenig verarbeitete Lebensmittel, keinen Alkohol, fast kein Fleisch (ab und an Hühnchen), Verzicht auf Industriezucker und bei Reis, Nudeln, Mehl nutzen wir nur die Vollkornvarianten. Dazu wenig Milchprodukte, auf Käse haben wir bislang nicht ganz verzichten können (aber deutlich reduziert). Dazu kein helles Brot, also kein Toast, kein Baguette, eben keine Weizenbackprodukte. Mist! Ich liebe es mit Baguette zu dippen!

Das hört sich ja an wie der Ernährungsplan der Hölle!!!

Ja, das habe ich am Anfang auch gedacht und Giuls mit sehr, sehr großen Augen angeschaut. Das konnte ich mir so gar nicht vorstellen. Das geht nicht! Was soll ich sagen? Fast vier Monate später: Es geht. Sehr gut sogar! Heute freue ich mich auf unser Porridge am Morgen, lecker mit frischem Obst. Die Gemüsepfannen, Wokgerichte, Wraps mit Dinkelvollkorn, Gemüse-Vollkorn-Quiches, Currys, Salate, Suppen… ich könnte mich reinlegen und die Liste noch sehr weit weiterführen.

Das alles kostet etwas Zeit: Die Beschäftigung mit dem Thema, Entwickeln und Ausprobieren neuer Rezepte, Lernen neuer Zubereitungsmethoden (Giuls hat zum Geburtstag eine Tajine bekommen, mhhhhmmmm, ich freu mich drauf!) und nicht zuletzt das frische Kochen selbst. Das alles lohnt sich nicht nur, es schmeckt auch fantastisch und es macht uns richtig Spaß! Hinzu kommt ein alter Spruch, der sich mal wieder bewahrheitet: Man hat die Zeit, die man sich nimmt.

Snacken erlaubt – so lecker!

Und snacken? Keine Schokoriegel, Chips usw.? Doch, auch das. Man glaubt gar nicht, was man (Giuls) alles selber machen kann. Erdnussschnitten, Energybars, Kokosschnitten, gefrorene Trauben (mega!!!), Schokobananeeis…, auch hier könnte ich die Liste beliebig weiterführen. Oh, selbstgemachte Schokolade nicht zu vergessen! Alles ohne Industriezucker und trotzdem mega lecker (siehe Anfang vom Video). Vorteil: Spaß beim Machen und du weißt was drin ist!

Zwischendurch gibt es auch gerne mal Datteln, Obst, Nüsse, Dinkelpuffs mit Honig und mein persönlicher Favorit am Nachmittag: Erdnüsse mit Apfel. Ziehe ich mittlerweile jeder Tüte Chips, Flips oder Ähnlichem vor. Nicht weil ich muss, vielmehr schmeckt es mir einfach besser und es gibt keine Reue! 🙂

Neue Rituale & Gewohnheiten

Das alles muss sich ein wenig setzen, aber es lohnt sich am Ball zu bleiben. Neue Rituale zu entwickeln dauert und ist durchaus anstrengend, aber es macht auch höllisch viel Spaß. Kreativität und Ideen sind gefordert. Alte Muster durchbrechen und Neues ausprobieren. Das hält flexibel. Veränderung, da wo man sie möchte. Alles kann, nichts muss. Ein Beispiel: Letzten Sommer waren wir für drei Monate an der Hunte. Abends haben wir oft eine Flasche Wein getrunken, bis wir so zu uns sagten: Was könnten wir statt dessen tun. Ergebnis: Wir sind jeden Abend, wenn es das Wetter zuließ, eine Stunde auf der Hunte gepaddelt. Hat viel mehr Spaß gemacht und der nächste Morgen hat es uns gedankt. 😉

Oder Mittags Zuhause: Mittlerweile kochen wir häufiger zusammen. Entspannt mega! Oder zumindest komme ich aus dem Büro dazu und setze mich an den Küchentisch und arbeite dort weiter und meistens quatschen wir dann einfach beim Kochen und dann steh ich eh auf und bekomme irgendeine Schnibbelarbeit zugewiesen. 😉

Das sind jetzt nur zwei Beispiele von uns, die Möglichkeiten sind quasi unendlich und jeder kann etwas für sich finden, auch zugeschnitten auf die eigenen zeitlichen und örtlichen Gegebenheiten. Wichtig ist, dass man es möchte. Das reicht in den meisten Fällen schon aus. Aber Achtung: Die Ausrede lauert gleich an der nächsten Ecke!

Ergebnis bislang – ohne Verzicht

Wir fühlen uns pudelwohl und nach 8 Wochen waren die ersten 5 Kilo weg. Bis jetzt sind noch mal 2 Kilo dabei gekommen. Weitere werden folgen. Nächste Stufe, die wir zünden möchten: Mehr Bewegung in den Alltag integrieren und eben auch in den Alltag unterwegs (da ist das bei Regen z.B. nicht sooo einfach mit Yoga im Puck…). Aber das kommt. Hier, Dingens, Rom… Rom ist ja auch nicht an einem Tag gebaut worden. Und wir möchten uns auch nicht überfordern. Es darf und soll Spaß machen! Das eigene Tempo finden ist für uns extrem wichtig! Tatsächlich haben wir bislang nicht gecheated. Nicht weil wir „tapfer“ waren, sondern weil bislang keiner von uns das Bedürfnis hatte. Mal sehen, ob das so bleibt.

Notiz am Rande: Die Außerirdischen kommen

Es ist eigenartig, aber Menschen erstaunt es scheinbar weniger, wenn du einen dritten Arm oder ein drittes Auge hast, als wenn du sagst: „Ich trinke keinen Alkohol und esse kein Fleisch.“ Wie oft hören wir: „Ach komm, ein Schluck, ein Gläschen!“ „Komm, die Burger sind so lecker!“ Hammer, nicht nur ein zweimal, Viele versuchen es den ganzen Abend lang. Wir machen uns da mittlerweile einen Spaß draus. 🙂 Ist ja nicht so, dass man ohne Alkohol langweiliger ist. Also ich kenne zumindest keinen Langweiler, keine Langweilerin, der/die mit Alkohol völlig aufblüht und den ganzen Laden unterhält. 😉
Jedenfalls nicht auf angenehme Art und Weise.

Oder hat schon mal jemand so was gehört wie: „Du der Franz, der ist richtig nett sobald er betrunken ist.“ oder „Die Franzi, was für ein toller Mensch sobald sie zwei, drei Gläser Wein getrunken hat.“ Also ich nicht!

Wir gehen übrigens auch nicht rum und fragen: „Sag mal, möchtest du nicht lieber ein Wasser trinken? Schon mal über Salat nachgedacht?“ Schnickschnack – alle so wie sie es mögen! Gut, gesundheitlich und ökologisch gibt es durchaus gute Gründe, die allerdings sehr komplex sind und man kommt schnell in Diskussionen, die man nicht möchte. Wir machen es für uns! Und wenn wir damit einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten, umso besser.

Wir haben keine Mission

Wir sind keine Ideologen, möchten niemanden von irgendetwas überzeugen, nur von unseren Überlegungen und Erfahrungen berichten. That’s it!

Falls ihr Lust bekommen habt, probiert es mal aus. Nehmt, was ihr brauchen könnt und den Rest lasst weg. 😉

Ist Ernährung bei euch auch ein Thema? Habt ihr Tipps, Erfahrungen oder Rezepte? Gerne her damit! 🙂

Hier gibt es ja schon einen Menüpunkt Rezepte und es wird sicher das Eine oder Andere hinzukommen. Schokobananeneis, Kokosschnitte, Wokgerichte, Currys, Dutch Oven und und und 😉

Denn am Ende geht Liebe durch den Magen – gerne auch gesund!

27 Kommentare

  1. Nicole Hammermeister sagt

    Hey Ihr Beiden! Ein wirklich toller Beitrag plus Video!! Wir haben die vegetarischen Frikadellen gleich ausprobiert und sie schmecken einfach soooo Mega!!! Unsere Tochter hat nicht bemerkt, dass die fleischlos sind! Vielen Dank für die tolle Idee…. Über weitere Rezepte freuen wir uns auch 🙂 liebe Grüße

    • Giulia & Markus sagt

      Moin Nicole,
      dankeschön! 🙂
      Das freut uns mega! (Wir finden die auch sooo lecker!) 🙂
      Liebe Grüße zurück
      Giuls & Markus

  2. Jenny Matthies sagt

    Toller Beitrag! Und ich brauche unbedingt die Rezepte!! Also zumindest von der Schokolade und den Schnitten 🥰 Toll dass ihr euch da auch nicht reinreden lasst! Weiter so! Bin Fan 🙂
    Lg Jenny von Camping_holidays

    • Giulia & Markus sagt

      Dankeschön. 🙂 Das freut uns sehr! Rezepte kommen.
      Liebe Grüße
      Girls & Markus

      • Melanie Bach sagt

        Moin, ich bin auch schon die ganze Zeit auf der Suche nach einem Rezept für die schnitten mit Erdnuss und Schokolade. Könntet ihr mir das Rezept ebenfalls zukommen lassen ? Ich würde mich sehr freuen.:)
        Gruß Melanie

  3. Jörg Stockey sagt

    Huhu , jetzt komme ich auch noch um die Ecke und möchte das Rezept für die Erdnussschnitten haben. Macht bitte weiter so, wir lieben eure Videos. Ich war auch schon lange am überlegen und werde nun auch mein Leben umstellen. Mal überraschen lassen wie es läuft…..

    • Giulia & Markus sagt

      Moin Jörg,
      hehe, das Rezept kommt.
      Es lohnt sich! 🙂
      Liebe Grüße
      Giuls & Markus

  4. Alex sagt

    Hallo ihr zwei, ein großes Dankeschön. Ich möchte nicht leugnen, dass es mir da ähnlich geht 🙂 Zu viel „Industrieessen“ und Hinwendung nachhaltige und bewusste Eenährung. Vor ein paar Jahren war ich schonmal dran und hab auch radikal meine Ernährung umgestellt – zum absolut positiven. Mit steigender Verantwortung im Job wurde auch der innere Schweinehund immer größere – zum absolut negativen… Der Blogartikel hat mich zum nachdenken angeregt und zum Willen wieder bewusster zu essen. Zur Frage zu den Rezepten, bitte gerne, her damit. Ich Teil natürlich auch gerne bei Interesse was wir so kochen

    Vg
    Alex

    • Giulia & Markus sagt

      Moin Alex,
      sehr gerne! 🙂 Ja, der Schweinehund kann schnell im Weg stehen. Uns hat sehr geholfen, dass wir uns klar gemacht haben, wofür das machen. Geholfen hat auch das direkte Feedback vom Körper. 🙂
      Das freut uns mega!
      Rezepte kommen. 😉
      Liebe Grüße
      Giuls & Markus

  5. Ritschi und Gigi sagt

    Heute schreiben wir wieder einen Brief an Giuls und Markus.

    Hallo ihr Lieben,

    Ja ja, die lieben Gewohnheiten, oder vielleicht doch der Grundsatz:

    „Nur wer sich ändert bleibt sich treu“ ?

    Erstmal: Respekt Markus! Das war ja schon mehr ein Essay als ein Blogeintrag.

    Ich denke es stimmt schon. Das Leben zu genießen, auf welche Art auch immer, liegt in unserer Natur. Wir alle wollen Wohlgefühle erleben. Danach streben wir.

    Nur wer bestimmt eigentlich was Genuss für uns ist. Na klar, wir selbst!

    Das stimmt und es stimmt auch wieder nicht, denn es gibt doch sehr viel gesellschaftlich Erlerntes, was uns Genuss verspricht.

    Alkohol, übergroßenr Fleischkonsum und der Hype auf Süsses gehören da ganz sicher dazu.

    Und es ist wirklich so, wie du es so treffend beschrieben hast:

    Wenn man nicht mittrinkt in Gesellschaft wird man bestenfalls belächelt, oder steht doch schon als Außenseiter da.

    Gigi und ich vertragen Alkohol nicht gut und er schmeckt uns auch lange nicht so gut wie beispielsweise ein leckerer Möhre-Apfel-Ingwer Saft.

    Na gut, das Wohlgefühl am Kaufen kam ehrlicherweise auch dazu.

    Das ist wirklich eine unserer Schwächen.

    Wenn wir eine Maschine sehen, wo vorne die tollsten Säfte rauskommen und die hinten als Trester auch noch die Zutaten für leckere Bratlinge und vieles mehr ausspuckt, sind wir gern bereit für diesen Genuss ein bisschen bedrucktes Papier einzutauschen.

    Wir freuen uns schon sehr auf die Tips und Rezepte von Giuls.

    Die liegen mit Sicherheit wieder voll auf unserer Wellenlänge.

    Eigentlich wie bei fast allem was ihr so an Gedanken mit uns teilt.

    Liebe Grüße

    und „Wer nicht genießt wird ungenießbar“

    sagen

    Ritschi und Gigi

    • Giulia & Markus sagt

      Moin ihr Beiden,
      hach, schön wieder von euch zu lesen! 🙂
      Bezüglich der Maschine würden wir gerne später mal auf euren Erfahrungsschatz zurückgreifen. 😉
      „Wer nicht genießt wird ungenießbar“ – Ja, da sprecht ihr uns aus der Seele.
      Liebe Grüße
      Giuls & Markus

  6. Johannes sagt

    Super Beitrag! Zum Abschnitt „Notiz am Rande: Die Außerirdischen kommen“:

    Wir ernähren uns schon lange vegetarisch und nun seit ein paar Jahren komplett vegan und ich trinke oftmals keinen Alkohol, wenn wir weggehen. Entweder weil ich fahren muss (und nein, „komm, zwei Bier gehen da schon!“ ist in meinen Augen kein Ansatz) odrer weil ich einfach nicht will. Wir reiben das auch niemandem wie ein Moralapostel unter die Nase, es reicht schon, wenn man im Restaurant den Bulgurbratling mit Salat bestellt und schon kommt „iss doch mal was richtiges!“ und wenn man sagt, dass man sich vegan ernährt kommt die ganze Leier von „da fehlen euch noch die Närhstoffe! das kann ja nicht gesund sein! woran erkennt man einen Veganer? Gar nicht, sie sagen es einem! höhö!“… Das gleiche Spiel vorweg bei der alkoholfreien Getränkebestellung.

    Wenn man aber sagt, dass es aus medizinischen oder religiösen Gründen nicht geht, wird es einfach akzeptiert, wir haben es selbst ausprobiert. Es ist einfach der Wahnsinn…

    • Giulia & Markus sagt

      Ja, immer wieder erstaunlich wie festgefahren Meinungen und Vorstellungen über „Unbekanntes“ oftmals sind.
      Liebe Grüße
      Giuls & Markus

  7. Irene Müller sagt

    Hallo Ihr Lieben, das Rezept für die Frikadellen hat mich sehr angesprochen und ich habe es heute Mittag sofort ausprobiert ich kann nur sagen wir sind begeistert dazu haben wir noch eine vegetarische Sauce gemacht die wie eine Braten Sauce ist auch sehr lecker. Weiter so

    • Giulia & Markus sagt

      Moin Irene,
      das freut uns sehr!
      Das machen wir. 🙂
      Liebe Grüße
      Giuls & Markus

  8. Jutta Bihl sagt

    Ich trinke selten Alkohol weil ich es nicht gut vertragen. Es gibt so viele leckere nicht alkoholische Getränke und wenn es um den Geschmack geht ist ein Pio (wie Weinschorle nur alkoholfrei oder ein gutes alkoholfreies Krombacher für mich die perfekte Alternative. Und ich lebe vegan, genieße aber trotzdem gerne.
    Ich finde es prima, dass ihr offen für Neues seid. Liebe Grüße aus Bayern

    • Giulia & Markus sagt

      Moin Jutta,
      das stimmt, auf’s Essen achten schließt Genuss nicht aus. 🙂
      Neues macht Spaß! Danke für dein Feedback. 🙂
      Liebe Grüße
      Giuls & Markus

  9. Barbara Jäger sagt

    Hallo ihr beiden,
    erst mal vielen lieben Dank für die informativen und schönen Videos von euch; habe viele schon mehrfach angesehen.
    Ich esse seit 2018 nur noch ab und zu Hähnchen oder Pute; klassisch Wurstbrot gar nicht mehr und Käse auch reduziert.
    Milch haben wir durch Hafermilch ersetzt; die Kinder mögen die total gerne.
    Wir haben uns für Aufstriche und Smoothie einen Blindtec Mixer angeschafft und da war ein tolles Rezept Heft dabei, gerade für ne selbstgemachte Schokocreme mit wenig Zucker und auch für herzhafte Aufstriche.
    Nächster step ist jetzt gutes Sauerteig Brot selber machen.
    Ich habe über die Jahre jetzt immer mal wieder ein Produkt ersetzt; Sport habe ich langsam angefangen mit Nordic walking und mittlerweile wieder ein bis zwei mal joggen die Woche; man fühlt sich gut und die Müdigkeit tagsüber ist bei mir weg.
    So, genug erzählt 🙃 ich freue mich schon auf weitere Rezepte; die Haferflocken Bratlinge koche ich regelmäßig; schmecken uns allen super.
    Viele Grüße aus dem Allgäu
    Barbara

    • Giulia & Markus sagt

      Moin Barbara,
      das freut uns! 🙂
      Das hört sich sehr gut an!
      Gutes Gelingen beim Sauerteigbrot und die Rezepte folgen. 🙂
      Liebe Grüße ins schöne Allgäu
      Giuls & Markus

  10. Werthschulte sagt

    Hallo ihr Lieben, auch wir spielen schon seit längerem mit dem Gedanken die Ernährung umzustellen👍….was MIR jedoch sehr helfen würde, wäre ein Wochen oder besser Monatskochplan (Frühstück/Kaffeepause/warme Mahl-oder Brotzeit, mit dazugehörigen Rezepten🙃 Dazu gerne ein paar Vorschlage, die den regelmässig selbstgebackenen (meist viel zu süssen Kuchen, Schokoriegel oder das Knabberzeugs ersetzen….😋😒Übrigens, schön, dass ihr wieder dreht, haben euch mega vermisst!😔 Übrigens, ihr habt einen riesen Beitrag dazu geleistet, uns vor 3Jahren endlich für den „Nur- Noch -Campingurlaub“ mit einem Wohnmobil zu entscheiden……Liebe Grüsse u. bitte bitte erzählt noch mehr von euch😘 Caroline&Ralph

    • Giulia & Markus sagt

      Moin ihr Beiden,
      wir überlegen tatsächlich, ob wir das einfach mal aufschreiben, was wir so über Tag und im Laufe einer Woche so essen.
      Hach, das ist schön zu lesen! Danke! 🙂
      Was für eins ist es denn geworden?
      Machen wir!
      Liebe Grüße
      Giuls & Markus

  11. Rebekka sagt

    Hallo ihr beiden, oh ja – bitte die Rezepte… mich interessieren die Energyriegel, das Schokobananeneis, die Kokosschnitten, die Schokolade ohne Zucker – ja im Grunde: ALLES 😊

    Ich möchte auch immer gerne reduzieren, schaffe es aber meistens nicht. Mein Mann Wiki nichts ohne Fleisch, Soja mag ich nicht, ohne Zucker mögen die Kinder nicht 😂

    • Giulia & Markus sagt

      Moin Rebekka,
      die Rezepte kommen. 🙂 Wir sind gerade ganz überwältigt vom Feedback und haben beschlossen, dass nächste Woche ein Video und Blogartikel mit dem Rezept zu machen.
      Der Anfang war bei uns auch holprig, aber dann ging es immer besser. Wichtig war für uns das richtige Tempo. Zucker war auch bei uns mit am Schwierigsten. Vielleicht überzeugen ja die Schnitten & Co. zum Teil. 😉
      Liebe Grüße
      Giuls & Markus

    • Es gibt von Makri sehr leckere zuckerfreie Schokolade. Sie ist alternativ mit Datteln. Bisher mochte sie jeder, der sie probiert hat.

      • Giulia & Markus sagt

        Moin Claudi,
        haha, genau die verwenden wir auch. Die finden wir auch richtig lecker. 🙂
        Liebe Grüße
        Giuls & Markus

  12. Christiane Ehmann sagt

    Hallo ihr Lieben, ich finde euren Beitrag super und würde mich freuen, wenn ichdas Rezept für die Erdnussschnitten bekommen könnte. Ich habe letztes Jahr auch versucht, meine Ernährung umzustellen (keine Kohlehydrate, keinen Zucker, keinen Alkohol), hat aber nur 4 Monate gedauert, da es zu anstrengend für mich war auf alles zu verzichten, vor allem wenn der Rest der Familie normal isst. Liebe Grüße

    • Giulia & Markus sagt

      Moin Christiane,
      hach, das freut uns mega! 🙂 Rezept kommt. Fragen gerade ganz viel nach. 🙂 Wir haben beschlossen nächste Woche ein Video und Blogartikel mit dem Rezept zu machen. Oha, das ist natürlich dann echt schwierig. Keinen Alkohol fanden wir relativ leicht, auch wenn Andere welchen getrunken haben. Beim Essen war das am Anfang auch eine andere Nummer. Also, Rezept kommt und vielleicht ist das ja ein erster Schritt (falls noch aktuell bei dir).
      Liebe Grüße
      Giuls & Markus

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